Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder

Förderverein für die DPSG Aichach aus der Taufe gehoben

Noch rechtzeitig vor dem anstehenden 60-jährigen Jubiläum der Aichacher Pfadfinder trafen sich sieben Gründungsmitglieder, um den „Förderverein der DPSG Aichach“ aus der Taufe zu heben. In die Vorstandschaft gewählt wurden Alexandra Peschke, Erzieherin als erste und Dipl. Soz. Nicole Matthes als zweite Vorsitzende. Student Markus Bohn übernimmt die Funktion als Kassenwart und Dipl. Pädagogin Katrin Schneider das Amt der Schriftführerin.  Simon Nefzger und Andreas Euba wurden als Kassenprüfer bestimmt.

Gruendungsmitglieder_quer

Die sieben Gründungsmitglieder des Fördervereins für die Aichacher Pfadfinder v. links Andreas Euba, Nicole Matthes, Simon Nefzger, Katrin Schneider, Markus Bohn, Sabrina Peschke und Alexandra Peschke.

Auf den neu gegründeten Förderverein warten nun große Aufgaben. „Unsere Ziele sind die Unterstützung der Aichacher Pfadfinder in materieller und ideeller Hinsicht, aber natürlich auch in Form von manpower“, erklärt Alexandra Peschke, selbst langjährig Jugendleiterin bei den Aichacher Pfadfindern.  Derzeit sind dort etwa 30 Kinder und Jugendliche aktiv bei insgesamt 15 Gruppenleitern. Neben dem traditionell jährlich stattfindenden Pfingstlager mit umfassenden Betreuungsprogramm und der sehr erfolgreichen Christbaumsammelaktion mangelt es nicht an Projekten, wie beispielsweise dem Fronleichnamsumzug, den Stufentagen oder dem Bundesunternehmen rover.de. Vom Dachverband fließt nur wenig zurück an die regionale Jugendarbeit. An materiellen Ressourcen mangelt es. „In den letzten Jahren musste vieles in die Räumlichkeiten in den Turm investiert werden. Aktuell wären dringend ein neues Küchen- und Mannschaftszelt notwendig“, erklärt Peschke. Spätestens zum großen Jubiläum im kommenden Sommer muss in Ausrüstung und Material investiert werden.

Seit nunmehr 60 Jahren sind die Pfadfinder im Aichacher Turm – mittlerweile schon der „Pfadfinderturm“ genannt – fest verwurzelt. Der Verein kann auf viele bekannte Mitglieder und Unterstützer zurückblicken. Schon Altbürgermeister Heinrich Hutzler war als eines der Gründungsmitglieder begeisterter Freund der Pfadfinderei. Warum die Pfadfinderei nicht aus der Mode gerät, sondern im Gegenteil einen neuen Aufschwung erlebt, dafür gibt es laut Dipl. Soziologin Nicole Matthes mehrere Gründe. „Das Bedürfnis nach Natur- und Heimatverbundenheit, Entschleunigung und Rückzug vom Alltagsstress“, gewinnt laut Matthes an Bedeutung. „Und natürlich macht es nebenbei unglaublich viel Spaß“. Man sitzt zusammen am Lagerfeuer, singt, lacht, kann durch den Wald toben und lernt nebenbei etwas über die Zusammenhänge in der Natur. „Und hängt mal nicht überm Laptop oder Iphone“, ergänzt Sabrina Peschke.

Mit der Gründung beginnt die eigentliche Arbeit. Nun gilt es Förderer zu finden. „Es gibt viele, die gesagt haben, wenn es einen Förderverein gäbe, wären wir sofort dabei… Nun gibt es keine Ausreden mehr“, scherzt Peschke. Dass sich viele Freunde und Unterstützer finden werden, da sind sich die sieben Gründungsmitglieder sicher, denn für alle gilt die Prämisse „einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder!“.